Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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immer neu gefüllt, von einer durſtigen Lippe zur anderen— Folgen von Herrn Schilling's Freigebig⸗ keit und ſeiner Anweiſung auf Mutter Cliauetille. Molard, der Trinker, plätſcherte im Waſſer, bei der Tiefe des Sees und dem allgemein herrſchen⸗ den Getümmel am Ufer mit Gefahr für ſein Leben, — auch Diebe, vielleicht ſogar Mörder fehlten nicht. Die Mannſchaft eines fremden Frachtſchiffes, welches mit halber Ladung dicht neben des Luzer⸗ ners Kähnen lag, wild ausſehende Leute, die man für Anwohner des linken Seeufers, Walliſer oder Savoyarden, hielt, hatten ſich unter die Genfer gemiſcht und bei Fortſchaffung der Kiſten und Güter, die dieſen anvertraut war, mit Hand angelegt. Dieß wäre bei der allgemeinen Aufregung, welche herrſchte, wohl kaum bemerkt worden, ohne den alten Molard, der, ſo trunken er auch war, plötz⸗ lich einen Burſchen faßte, wie er ſo eben ein Schilling'ſches Gut, anſtatt an Bord des dafür be⸗ ſtimmten Schiffes, auf ſein eigenes lud. Der Alte, der den fremden Bootsknecht nicht überwältigen konnte, erhob ein furchtbares Geſchrei und lag im nächſten Augenblick in der Fluth, von dem ſchmalen Bret, auf welchem der Kampf ſtattfand, mit Ueber⸗ macht hinabgeſtoßen. Alles dieß erfuhr Egon erſt