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ſpäͤter; jetzt erkannte er nichts als das plötzlich unter wildem Geſchrei entſtandene Getümmel, woraus er ab⸗ nahm, daß etwas Beſonderes geſchehen ſein müſſe und hier nicht Alles ſo war, wie es ſein ſollte. Er ſah den ſtolzen Mann mit allen Geberden des Schreckens in die dichteſten Haufen dringen und hörte das Hülfegeſchrei vom See her; alles Uebrige kümmerte ihn weiter nicht, und er eilte nun ſelbſt nach der Hafentreppe, dem Ufer zu, um zu ermitteln, was es gebe, wer in Noth ſei, und wo mwöglich, ſo weit es ſeine Kräfte erlaubten, zu helfen. Von dem⸗ ſelben Eifer beſeelt, hatte auch der Franzoſe den Arm ſeiner Dame losgelaſſen und ſich in das Ge⸗ dränge geſtürzt. Der alte Molard war es jetzt nicht mehr allein, der mit den Wellen kämpfte, noch Mehre theilten das Loos mit ihm, von dem Bret, welches die Verbindung des Ufers mit den Kähnen bildete, herabgeglitten oder herunter geſtürzt worden zu ſein. Hülfe hier! Wir ertrinken! Räuber! Ent⸗ reißt ihnen die Beute! Sie lichten die Anker! ſo ſchrie es von allen Seiten, und es bedurfte des jungen Berners ungebeugter Kraft und Stärke, ebenſo wie ſeiner Gewandtheit, um auf der Brücke, die er nun betrat, feſten Fuß zu behalten. Es fehlte nicht an Verſuchen von Seiten der diebiſchen


