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1. Theil (1849)
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mit ſtolzer Haltung gegenüber und war eben im Begriff, ſeine Verlobte weiter zu führen, als dieſe ihren holden Mund öffnete und ſich zu einer An⸗ rede gegen den ihr ſo eben Vorgeſtellten herabließ. Was kauftet Ihr denn bei Deſorgis? fragte ſie kalt.

Nichts, edle Dame; Euer Vater hielt mich da⸗ von ab, und ich danke es ihm, denn es wäre eine Thorheit geweſen

Aber der Vater ſagte doch, daß Ihr um Schmuck handeltet welcher Art war denn dieſer?

Mein Heiland! entgegnete der Jüngling mit einiger Verwirrung, ſehr geringer fürwahr, edles Fräulein.

Ich will den Gegenſtand wiſſen, ſagte nach einer Pauſe die Tochter des Kaufherrn, mehr ge⸗ bieteriſch als verbindlich, indem ihr Auge zwiſchen Stolz und Antheil auf dem hübſchen Berner ruhen blieb, dem das Blut ſchon wieder in die Wangen ſtieg und die ohnehin blühenden noch höher färbte.

Ein Goldkettlein war es mit einem Kreuz ſtammelte er.

Doch nicht für Euch? Nicht doch, das ſcheint für eine Dame beſtimmt geweſen zu ſein Ge⸗ ſchwind, für welche? Habt Ihr Mutter und Schweſtern?

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