Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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oft ſoll ich Euch ſagen, daß ich nichts bin als ein Edelknecht, ein Knappe der Republik, jetzt dem Dienſte des Ritters beigegeben, und allenfalls Auf⸗ ſeher über ſeine Troßbuben und Roſſe Zum Teufel! Sehe ich aus wie ein Geheimſchreiber? Wo ſäße mir das? Wir haben allerdings auch einen ſolchen bei uns, aber mit weißem Bart und Haar, den würdigen Herrn Mathias Furter nämlich, Syndik der Stadt, den Ihr ja kennen müßt, Herr Werner

Ei wohl, wohl! entgegnete dieſer, noch immer ärgerlich über ſeines Clienten verwünſchte Aufrich⸗ tigkeit und bemüht, dem Geſpräch eine andere Wend⸗ ung zu geben. Recht gut kenne ich ihn, das alte gebrechliche Haus. Warum bleibt er nicht daheim und überläßt Anderen, Jüngeren ſeine Stelle bei Geſandten in der Fremde? Seine Schweſter hei⸗ rathete einen Adeligen

Den Ritter von Aarburg, deſſen Sohn zu meinen Freunden gehört..

Hier ſtockte das Geſpräch, in welches der junge Deleſſers finſtere Blicke warf; ihm dauerte es be⸗

reits zu lange, und die Erſcheinung des hübſchen

helvetiſchen Reiters war ihm entweder vollkommen gleichgültig oder ſogar unangenehm; er ſtand ihm