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angezogen und haftete bewundernd bald auf der ſchönen Sibylle, bald auf dem prächtigen Wehr⸗ gehänge ihres Führers und, wie er vernommen hatte, Bräutigams, eines jungen Mannes, der ſei⸗ nem Aeußeren nach vollkommen einer ſolchen Braut
würdig war, wie der berner Knappe in ſeiner Un⸗ ſchuld und völlig richtig bei ſich urtheilte.— Bei Allem, in des Lyoneſen Geſtalt und Weſen, beur⸗ kundete ſich der Südländer; ſein Antlitz war dunkel gefärbt, ſein lebhaftes Auge glühte, Bart und Haupthaar zeigten ſich vom glänzendſten Schwarz. Auch das Mädchen an des Fräuleins Linken mochte einiger Beachtung ſchon werth ſein; ſie war eine hübſche Kleine, welche die Grenzen der Kindheit noch nicht weit hinter ſich hatte— etwa zwiſchen dem vierzehnten und fünfzehnten Jahr. Die Unter⸗ haltung, welche nun begann, ward nur in der Landesſprache geführt.— Ach, meine Tochter, ſagte Herr Schilling, indem ſein Blick wie zufällig auf ſeinen ſchweigſamen Begleiter ſiel, und ſehr ehren⸗ werther künftiger Eidam, faſt hätte ich vergeſſen, Euch dieſen jungen Mann vorzuſtellen, den ich vor dem Laden des Juweliers Deſorgis traf, deſſelben, bei welchem der bewußte Schmuck beſtellt iſt, Si⸗ bylle, der morgen fertig werden wird. Er kaufte


