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es, wie man bei näherer Betrachtung erkennen mußte, viel von den Zügen des Vaters hatte, auch den Ausdruck, welcher bei ihm in den des Hoch⸗ muthes ausgeartet war, bei der Tochter aber nur einen eitlen Stolz verkündete. Nichts konnte präch⸗ tiger ſein als der Aufſchlag ihres langbewimperten braunen Auges. Den Scheitel ihres Haares von gleicher Farbe begrenzte eine elfenbeinerne, majeſtä⸗ tiſche Stirn.— Die Art, wie Fräulein Sibylle den Vater grüßte, mit dem ſie unten am Treppen⸗ fuß nun zuſammentraf, war gemeſſen und im Ge⸗ genſatz der vielen Worte, welche der glückliche Kaufherr bei dieſer Gelegenheit ſo wenig zu ſparen ſchien, als ſein Geld, mehr zurückhaltend, ja kalt, wie ein ſtrengerer Beobachter vielleicht gefunden haben würde. In ſeiner Freude, das liebe Töch⸗ terlein und den Bräutigam hier gefunden zu haben — allerdings hatte er Beide herbeſtellt, und bei den vielfachen Fragen, die er an Beide richtete, und deren Beantwortung er kaum abwartete, ver⸗ gaß er ganz des jungen Bekannten, den er mit⸗ gebracht hatte, und der beſcheiden zurückgetreten war, um dieſes Wiederſehen durch ſeine Gegenwart, die nicht einmal ganz freiwillig war, möglichſt we⸗ nig zu ſtören; ſein Auge ward jedoch unwillkürlich


