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„— Federn auf dem Hut, und einen Klunker d'ran.“
Selbſt die jüdiſchen Recenſenten haben ſich undankbarer⸗ weiſe gegen mich erklärt. Leider hat ihre Stimme wenig zu bedeuten in Iſrael.
Gehen wir aber, in Betrachtung, wie es dem Mondmanne auf der Erde erging, weiter, ſo ſtoßen wir auf einen ganz ſonderbaren Vorfall. Als dieſes Buch, dem neben der Weiſe und Sprache des Erfinders der Mimili⸗Manier auch ſein ange⸗ nommener Name nicht fehlen durfte, in alle vier Himmels⸗ gegenden des Landes ausgegeben wurde, erwarteten wir nicht anders, als Clauren werde„geharniſcht bis an die Zähne“ auf dem Kampfplatz der Kritik erſcheinen, uns mit Schwert und Lanze anfallen, ſeine Knappen und dienenden Reiſigen zur Seite. Wir freuten uns auf dieſen Kampf, wir hatten ja für eine gute Sache den Handſchuh ausgeworfen. Vergebens warteten wir. Zwar erklärte er, was ſchon auf den erſten Anblick Jeder wußte, dieſer Mann im Mond ſei nicht ſein Kind, aber ſtatt, wie es einem berühmten Literator, einem namhaften Belletriſten geziemt hätte, wie es ſogar ſeine Ehre gegenüber von ſeinen Anbetern und Freunden verlangte, öffentlich vor dem Richterſtuhl litera⸗ riſcher Kritik, nach äſthetiſchen Geſetzen ſich zu vertheidigen, begnügte er ſich, als Gegengewicht das„Torniſterlieschen“ auf die Wagſchale zu legen, und ging hin, vor den bürgerlichen Gerichten zu klagen, man habe ſeinen Namen gemißbraucht. Hatte man denn die Paar Buchſtaben Clauren angegriffen, war es nicht vielmehr ſeine heilloſe Manier, ſeine ſittenloſen Geſchichten, ſein ganzes unreines Weſen, was man anfocht? Konnten Schöppen und Beiſitzer eines bürgerlichen Gerichts ihn rein machen von den literariſchen Sünden, die er begangen, konnten ſie mit der Flut von Dinte, die bei dieſem Vorfall verſchwendet wurde, ihn rein⸗ waſchen von jedem Flecken, der an ihm klebte, konnten ſie ihm, indem ſie ihm ihr bürgerliches Recht zuſprechen, eine Achtung vor der Nation verſchaffen, die er längſt in den Augen der Gut⸗


