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hin,„noch einen ächten Toaſt aus den guten alten Zeiten: die Gläſer hoch— der Liebe und der Freude 1“ Die Trompeten ſchmetterten ihren Freudenruf unter den Jubel, aber mitten durch das Geſchmetter, durch das donnerähnliche Wirbeln der Pauken, mitten in dem ſchrankenloſen Halloh der bechampagnerten Gäſte war es Ida, als hörte ſie hinter ſich tief ſeufzen, und als ſie, von einer plötzlichen Ahnung ergriffen, ſich ſchnell umſah, be⸗ gegnete ſie Emils Auge, der wehmüthig, thränenſchwer in das Gewühl der Freude ſchaute. Alles Blut jagte die Ueberraſchung dem Mädchen aus den Wangen, es hatte keinen Athem mehr, und doch konnte es um keinen Preis ihr Auge wieder von ihm abwenden. Doch ehe ſie noch ihrer Verlegenheit Meiſter werden konnte, gerade als ſie der ſchöne junge Mann anreden zu wollen ſchien, riß ihn das Gedränge der Aufſtehenden aus ihrer Nähe, der Kreisſekretär kam mit ſeinem widrigen, ſauerſüßen Geſicht, ſchätzte ſich glücklich, den Cotillon errungen zu haben, und führte ſeine Tänzerin im Triumph durch die dichten Reihen ſeiner Neider. Sie aber folgte ihm, noch immer über dieſe Erſcheinung, über die Gewalt dieſer dunkeln Flammenſterne ſinnend.„Wahrhaftig!“ ſagte ſie zu ſich.„Der Hofrath hat doch Recht, es muß Menſchen geben, die Häkchen im Auge haben, von welchen man ſich gar nicht losreißen kann, und dieſer muß einen von den großen Angel⸗ haken haben.“
Der Cotillon.
In rauſchenden Tönen klangen die Hörner und Trompeten durch den Saal, in verſchlungenen Gruppen, bald ſuchend, bald fliehend, hüpften die Paare den fröhlichen Reigen, und Ida's liebliche Geſtalt tauchte auf und nieder in der Menge der Tan⸗ zenden wie eine Nixe, die neckend bald dem Auge ſich zeigt, bald in den Fluthen verſchwindet. Oft wenn der Augenblick es ge⸗


