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„Mit mir?“ rief Georg;„das haſt Du nicht recht gehört, wer und was ſoll man mit mir vorhaben?“
„Da fragt Ihr mich zuviel,“ entgegnete Jener; „aber wenn ich es ſagen darf, ſo glaube ich die Bün⸗ diſchen. Das Fräulein ſetzte noch hinzu, ihr Vater habe davon geſprochen, und hat nicht der Frondsberg Euch heute zugewinkt und Euch geehrt wie des Kaiſers Sohn, daß ſich Jedermann darob verwunderte? Glaubt nur, es hat allemal etwas zu bedeuten, wenn ſolch ein Herr ſo freundlich iſt.“ 1
Georg war überraſcht von der richtigen Bemerkung des ſchlichten Bauers; er entſann ſich auch, daß Ma⸗ riens Vater tief in die Geheimniſſe der Bundesoberſten eingedrungen ſei und vielleicht etwas erfahren habe, was ſich zunächſt auf ihn beziehe. Aber er mochte ſin⸗ nen wie er wollte, ſo konnte er doch nichts finden, was zu dieſer geheimnißvollen Warnung Mariens gepaßt hätte. Mit Mühe riß er ſich aus dieſem Gewebe von Vermuthungen, indem er den Boten fragte, wie er ihn ſo ſchnell gefunden habe?
„Dies wäre ohne Frondsberg ſo hald nicht geſche⸗ hen,“ antwortete er;„ich ſollte Euch bei Herrn Die⸗ terich von Kraft aufſuchen. Wie ich aber die Straße 6 hereinging, da ſah man viel Volk auf den Wieſen. Ich dachte, eine halbe Stunde mache nichts aus, und ſtellte mich auch hin, um das Fußvolk zu betrachten. Wahr⸗ lich, der Frondsberg hat es weit gebracht.— Nun da war mir's, als hoͤrte ich nahe bei mir Euren Namen nennen; ich ſah mich um, es waren drei alte Männer,
ddie ſprachen von Euch und deuteten auf Euch hin,
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