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Dienſt, und es wäre den Heiligen im Himmel vielleicht lieber, ſie hörten den Donner der Feldſchlangen von Tübingens Wällen, als daß ſie die Ritter müßig ſehen. Müßiggang iſt aller Laſter Anfang! Aber wenn nur der Stumpf in das Schloß kommt, der wird ſie auf⸗ rütteln aus ihrem Schlummer.“
„Der Herzog hat den Ritter von Schweinsberg nach Tübingen geſchickt, ſagt Ihr? Der Herzog will ins Schloß, weil die Beſatzung ſeit einigen Tagen zu wanken ſcheint? Da kann alſo Ulerich nicht bis Möm⸗ pelgard entflohen ſein, wie die Leute ſagen; da iſt er vielleicht in der Nähe? O daß ich ihn ſehen könnte; daß ich mich mit ihm nach Tübingen ſchleichen könnte!“
Ein ſonderbares Lächeln zog flüchtig über die ern⸗ ſten Züge des Alten.„Ihr werdet ihn ſehen, wenn es Zeit iſt,“ ſagte er.„Ihr werdet ihm angenehm ſein, denn er liebt Euch ſchon jetzt. Und iſt das Glück gut, ſo ſollt Ihr auch mit ihm nach Tübingen kommen, Ihr habt mein Wort drauf.— Doch jetzt muß ich Euch bitten, Euch ein Stündchen allein zu gedulden. Mich ruft ein Geſchäft, das aber bald abgethan ſein wird. Nehmt Euch meinen Wein zum Geſellſchafter, ſchauet Euch um in meinem Haus; ich würde Euch einladen, auf die Jagd auszureiten, wenn ein ſolches Vergnügen zum Charfreitag paßte.“
Der alte Herr drückte ſeinem Gaſt noch einmal die Hand und verließ das Zimmer. Bald nachher ſah ihn Georg aus dem Schloſſe dem Wald zu reiten.
Als ſich der junge Mann allein gelaſſen ſah, fing er an, ſeinen Anzug ein wenig zu beſorgen, der durch
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