Teil eines Werkes 
16. Bändchen (1846) Sämmtliche Werke
Entstehung
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Hans ergriff den vollen Krug und füllte den Becher. „Trinkt, edle Herren, trinkt,“ ſagte er,„Ihr könnet Euch in keinem edleren Wein Beſcheid thun, als in: dieſem Uhlbacher.“

Der Geächtete trank in langen Zügen den Becher aus, ließ ihn wieder füllen und reichte ihn Gaorg. „Wie iſt mir doch?“ ſagte dieſer.„Blühte nicht eſer

man nennt alſo den Wein, der auf jenen wächst?“ 3

„Es iſt ſo,“ antwortete der Geächtete.„Not berg heißt der Berg, an deſſen Fuß dieſer Wein wäͤt und auf ſeinem Gipfel ſteht das Schloß, das Wür bergs Ahnen gebaut haben.— O, ihr ſchönen T des Neckars, ihr herrlichen Verge voll Frucht Wein! Von euch, von euch auf imhier!“ Er rief es einer Stimme, die aus einem gebrochenen Herzen Schmerz und Kummer heraufſtieg, denn die Wehmu hatte die Decke geſprengt, womit der feſte, unbeug ſame Sinn dieſes Mannes ſeine kummervolle Seele verhüllt hatte.

Der Bauer kniete nieder zu ihm, ergriff ſeine Hand und weckte ihn aus dem düſteren Hinbrüten, dem er ſich einige Augenblicke hingegeben hatte.„Seid ſtark, 8 guter Herr! Ihr werdet ſie wiederſehen, fröhlicher, als Ihr ſie verlaſſen habt.“

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„Ihr werdet ſie wieder ſehen, die Thäler Eurer Heimath,“ rief Georg,„wenn der Herzog einrückt in ſein Land, wenn er einziehet in die Burg ſeiner Ahnen, wenn die Thäler des Neckars und ſeine weinreichen