Teil eines Werkes 
16. Bändchen (1846) Sämmtliche Werke
Entstehung
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lichkeit des Schickſales dieſes Unglücklichen mit ſeiner eigenen Armuth und mit dem Unglück ſeines Hauſes, war es die romantiſche Idee, nicht für das ſiegende Unrecht, ſondern für die gerechte Sache, gerade weil ſie im tiefſten Unglück war, ſich zu erklären— Georg fühlte ſich unwiderſtehlich zu dieſem geächteten Mann, er Sache, für die er litt, hingezogen; begeiſtert e er ſeine Hand und rief:„Es ſpreche mir Keiner Vorſicht, nenne es Keiner Thorheit, ſich an das lück anzuſchließen! Mögen Andere dieſes ſchöne d dort oben theilen, und in den Gütern dieſes un⸗ ſcklichen Fürſten ſchwelgen— ich fühle Muth in c, mit ihm zu tragen, was er trägt, und wenn er Schwert zieht, ſeine Lande wieder zu erobern, ſo ich der Erſte ſein, der ſich an ſeine Seite ſtellt. hmt meinen Handſchlag, Herr Ritter, ich bin, wie auch komme, Ulerichs Freund für immer!“

Eine Thräne glänzte in dem Auge des Geächteten, indem er den Handſchlag zurück gab.„Du wagſt viel, aber Du biſt viel, wenn Du Ulerichs Freund biſt. Das Land da oben gehört jetzt den Räubern und Dieben, aber hier unten iſt noch gut Würtemberg. Hier vor mir ſitzt der Ritter und der Bürger, vergeſſet einen Augen⸗ blick, daß ich ein armer Ritter und ein unglücklicher geächteter Mann bin und denket, ich ſei Fürſt des Landes, wie ich der Herr der Höhle bin. Hal noch gibt es ein Würtemberg, wo dieſe Drei zuſammen halten und ſei es auch tief im Schooß der Erde. Fülle den Becher, Hans, und lege Deine rauhe Hand in die unſrigen, wir wollen den Bund beſiegeln!“ 3