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in Bart um Mund und Kinn, ſchönes gerolltes
reich aus.“ „Daß ihm der Satan den Bart Haar für Haar
auszwicke!“ murmelte Georg und ſtrich mit der Hand
über das Kinn, das noch ziemlich glatt war.„Frau! beſinnt Euch, habt Ihr denn dies Alles ſo recht gehört von der Frau Roſel? Hat ſie dies Alles ſo geſagt? Machet Ihr nicht noch mehr dazu?“
„Gott bewahre mich, daß ich über Jemand läſtere! Da kennt Ihr mich ſchlecht, Herr Ritter! Das Alles hat mir Frau Roſel geſagt, und noch mehr hat ſie ver⸗ muthet und mir ins Ohr geflüſtert, was eine ehrliche Frau einem ſchönen jungen Herrn nicht wieder ſagen kann. Und denket Euch, wie recht ſchlecht das Fräu⸗ lein iſt, ſie hat noch einen andern Liebhaber gehabt, und dem iſt ſie alſo untreu geworden!“
„Noch einen?“ fragte Georg aufmerkſam, denn die Erzählung ſchien ihm mehr und mehr an Wahr⸗ ſcheinlichkeit zuzunehmen.
„Ja, noch einen. Es ſoll ein gar ſchöner, lieber
3 ſchoͤn, wie mir die Roſel ſagt. Er hat einen
1 auf dem Kopf, und ſah recht freundlich und lieb⸗
Herr ſein, ſagte mir die Roſel. Sie war mit dem Fräu⸗
lein einige Zeit in Tübingen, und da war ein Herr von — von— ich glaube, Sturmfittich heißt er— der war auf der hohen Schule. Und da lernten ſich die beiden Leutchen kennen, und die Amme ſchwört, es ſei nie ein ſchmuckeres Paar erfunden worden im ganzen Schwa⸗ benland. Sie hat ihn auch ganz ſchrecklich lieb gehabt, das iſt wahr, und ſei ſehr traurig geweſen um ihn, als


