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Bunde ſeine Dienſte anbot, wie man mit dem Sohn eines tapfern Vaters ſprechen müſſe. Ihr habt aber als Oberſter dieſes Rathes im Namen des Bundes zu mir geſprochen und mich ſo tief beleidigt, als ob ich Euer ärgſter Feind wäre, darum kann ich nichts thun, als, wie Ihr ſelbſt befehlt, mein Roß ſatteln, aber gewiß nicht zu Eurem Dienſt. Es iſt mir nicht länger Ehre, dieſen Fahnen zu folgen, nein, ich ſage mich los und ledig von Euch für immer; gehabt Euch wohl!“
Der junge Mann hatte mit Nachdruck und Feſtig⸗ keit geſprochen, und wandte ſich zu gehen.
„Georg,“ rief Frondsberg, indem er aufſprang, „Sohn meines Freundes!“—
„Nicht ſo raſch, Junker!“ riefen die Übrigen, und warfen mißbilligende Blicke auf Waldburg; aber Georg war, ohne ſich umzuſehen, aus dem Gemach geſchrit⸗ ten, die eiſerne Klinke ſchlug knirrend ins Schloß und die gewaltigen Flügel der eichenen Pforte lagerten ſich zwiſchen ihn und den wohlmeinenden Nachruf der beſſer geſinnten Männer, ſie ſchieden Georg von Sturmfeder auf ewig von dem ſchwäbiſchen Bunde.


