Teil eines Werkes 
11. Bändchen (1846) Sämmtliche Werke
Entstehung
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den, und, o Herr! daß ich es kurz ſage, es war ſein eigener, ſein theurer Vater, der ihn kaufte!

Der Scheik Ali Banu war in tiefes Nachdenken verſunken über dieſe Erzählung; ſie hatte ihn unwill⸗ kürlich mit ſich fortgeriſſen, ſeine Bruſt hob ſich, ſein Auge glühte, und er war oft nahe daran, ſeinen jun⸗ gen Sklaven zu unterbrechen; aber das Ende der Er⸗ zählung ſchien ihn nicht zu befriedigen.

Er könnte jetzt einundzwanzig Jahre haben, ſagſt Du? ſo fing er an zu fragen.

Herr, er iſt in meinem Alter, ein⸗ bis zweiund⸗ zwanzig Jahre.

Und welche Stadt nannte er ſeine Geburtsſtadt? das haſt Du uns noch nicht geſagt.

Wenn ich nicht irre, antwortete Jener,ſo war es Aleſſandria!

Aleſſandria! rief der Scheik;es iſt mein Sohn; wo iſt er geblieben? Sagteſt Du nicht, daß er Kai⸗ vam hieß? Hat er dunkle Augen und braunes Haar?

Er hat es, und in traulichen Stunden nannte er ſich Kairam und nicht Almanſor.

Aber, Allah! Allah! ſage mir doch, ſein Vater hätte ihn vor Deinen Augen gekauft, ſagſt Du; ver⸗ ſicherte er, es ſei ſein Vater? Alſo iſt er doch nicht mein Sohn!

Der Sklave antwortete:Er ſprach zu mir: Allah ſei geprieſen nach ſo langem Unglück; das iſt der

W. Hauffs Werke. Xl. 4