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umgeben und beſchoſſen wurde; es mußte ſich ergeben, und die ganze Mannſchaft wurde auf ein kleineres Schiff gebracht, das mit den andern weiter ſegelte. Doch auf der See iſt es nicht weniger unſicher als in der Wüſte, wo unverſehens die Räuber auf die Kara⸗ vanen fallen und todtſchlagen und plündern. Ein Ka⸗ per von Tunis überfiel das kleine Schiff, das der Sturm von den größeren Schiffen getrennt hatte, und es wurde genommen und alle Mannſchaft nach Algier geführt und verkauft.
Almanſor kam zwar nicht in ſo harte Sklaverei als die Chriſten, weil er ein rechtgläunbiger Muſelmann war, aber dennoch war jetzt wieder alle Hoffnung ver⸗ ſchwunden, die Heimath und den Vater wieder zu ſehen. Dort lebte er bei einem reichen Mann fünf Jahre, und mußte die Blumen begießen und den Garten bauen. Da ſtarb der reiche Mann ohne nahe Erben, ſeine Be⸗ ſitzungen wurden zerriſſen, ſeine Sklaven getheilt, und Almanſor fiel in die Hände eines Sklavenmäklers. Dieſer rüſtete um dieſe Zeit ein Schiff aus, um ſeine Sklaven anderwärts theurer zu verkaufen. Der Zufall wollte, daß ich ſelbſt ein Sklave dieſes Händlers war, und auf daſſelbe Schiff kam, wo auch Almanſor ſich befand. Dort lernten wir uns kennen, und dort er⸗ zählte er mir ſeine wunderbaren Schickſale. Doch— als wir landeten, war ich Zeuge der wunderbarſten Fügung Allahs; es war die Küſte ſeines Vaterlandes, an welche wir aus dem Boot ſtiegen, es war der Markt ſeiner Vaterſtadt, wo wir öffentlich ausgeboten wur⸗


