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men— kurz ohne mich— ja ohne mich ſtünde Alles noch wie zuvor.“
„Es iſt erſtaunlich!“
„Höret, Ihr gefallt mir, lieber Ketzer. Hört ein⸗ mal, werdet auch rechtglaubig. Brauchet Ihr Geld? Könnet haben ſo viel Ihr wollt, gegen ein Reverschen zahlbar gleich nach Sicht. O! damit kann man Einen köſtlich in Verlegenheit bringen. Brauchet Ihr eine ſchöne, friſche, reiche Frau? Ich habe eine Nichte, Ihr ſollt Sie haben. Brauchet Ihr Ehren und Würden? Ich will Euch pro primo den goldenen Sporenorden ver⸗ ſchaffen. Es kann ihn zwar jeder Narr um einige Seudi kaufen— aber Ihr ſollt ihn umſonſt haben. Wollet Ihr in Eurer barbariſchen Heimath große Ehrenſtellen? Dürfet nur befehlen. Wir haben dort großen Einfluß⸗ geheim und öffentlich. Na! was ſagt Ihr dazu 24
„Der Vorſchlag iſt nicht übel,“ erwiderte ich.„Ihr ſeid nobel in Euren Verſprechungen. Ich glaube, Ihr könntet den Teufel ſelbſt katholiſch machen?“
„Anafhema sit! anathema sit! Es wäre uns übrigens nicht ſchwer,“ antwortete der Cardinal.„Wir können ihn von ſeinen zweitauſendjährigen Sünden ab⸗ ſolviren und dann taufen. überdies iſt er ein dummer Kerl, der Teufel, und hat ſich von der Kirche noch immer überliſten laſſen!“
„Wiſſet Ihr das ſo gewiß?“
„Das will ich meinen. Zum Beiſpiel, kennt Ihr die Geſchichte, die er mit einem Franziskaner gehabt?“
„Nein, ich bitte Euch, erzählet!“
„Ein Franziskaner zankte ſich einmal mit ihm we⸗


