Teil eines Werkes 
7. Bändchen (1846) Sämmtliche Werke
Entstehung
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gingen vor ihm, und Chorknaben aller Art und Größe folgten ſeinen Schritten.

Ein ſchöner Ketzer, bei St. Peter! ein ſchmucker Mann! hörte ich die Weiber um mich her ſagen. Welch ein frommer Soldat!

Wie freut man ſich, wenn man ſieht, wie dem Teufel eine Seele entriſſen wird!

Werden ſie ihn vorher taufen oder nachher?

Vorher, antwortete ein ſchönes, ſchwarzlockiges Mädchen,vorher, denn nachher verflucht der heilige Vater alle Ketzer, und da würde er ihn ja ewig ver⸗ dammen und nachher ſegnen und taufen.

Ach das verſtehſt Du nicht, ſagte ihr Vater,der Papſt kann Alles, was er will, ſo oder ſo..

Nein, er kann nicht Alles, erwiderte ſie ſchelmiſch lächelnd;nicht Alles!

Was kann er denn nicht? fragten die Umſtehen⸗ den,er kann Alles; was ſollte er denn nicht können?

Er kann nicht heirathen! lachte ſie; doch nicht ſo ſchnell folgt der Donner dem Blitz, als die ſchwere Hand des Vaters auf ihre Wange fiel.

Was? Du verſündigſt Dich, Mädchen? ſchrie er.Welche unheilige Gedanken gibt Dir der Teufel ein? Was geht es Dich an, ob der Papſt heirathet

oder nicht? Dich nimmt er auf keinen Fall.

Das Volk begann indeß in die Peterskirche zu ſtroͤ⸗ men, und auch ich folgte dorthin. Es iſt eine lächer⸗ liche, materielle Idee, wenn die Menſchen ſich vor⸗ ſtellen, ich könne in keine chriſtliche Kirche kommen. So ſchreiben viele Leute C. M. B.(Caſpar, Melchior,

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