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Wenige Tage nach dieſem Vorfall erſchien jener glorreiche Tag, an welchem der Papſt vor dem ver⸗ ſammelten Volk mir, dem Teufel, alle Seelen der Ketzer übermacht; ich habe zwar durch dieſe Anweiſung noch nie eine erhalten, und weiß nicht, ob ſeine Heiligkeit fallirt haben und nun auf der Himmelsbörſe keine Geſchäfte mehr machen, alſo wenig Einfluß auf das Steigen und Fallen der Seelen haben, oder ob vielleicht dieſe Ver⸗ wünſchung nur zur Vermehrung der Rührung dient, um den Wirthen und Gewerbsleuten in Rom auf ver⸗ ſteckte Weiſe zu verſtehen zu geben, daß ſie ſich kein Ge⸗ wiſſen daraus machen ſollen, den Beutel der Englän⸗ der, Schweden und Deutſchen zu ſchröpfen, da ihre Seelen doch einmal verloren ſeien.
An einem ſolchen Tage pflegt ganz Rom zuſam⸗ menzuſtrömen, beſonders die Weiber kommen gerne, um die Ketzer im Geiſte abfahren zu ſehen. Man drängt und ſchlägt ſich auf dem großen Platz, man haſcht nach dem Anblick des heiligen Vaters, und wenn er den heiligen Bannſtrahl herabſchleudert, durchzückt ein mächtiges Gefühl jedes Herz, und alle ſchlagen an die Bruſt und ſprechen:„Wohl mir, daß ich nicht bin wie dieſer Einer.“ An dieſem Tage aber hatte das Feſt noch eine ganz beſondere Bedeutung; man ſprach nämlich in allen Zirkeln, in allen Kaffeehäuſern, auf allen Straßen davon, daß ein berühmter, tapferer, ketzeriſcher Offizier an dieſem Tage ſich taufen laſſen wolle. Dieſer Offizier machte ſeine Grade erſtaunlich ſchnell durch. Am Montag hieß es, er ſei Kapitän, am Dienſtag er ſei Major, am Mittwoch war er Oberſt, und


