Teil eines Werkes 
7. Bändchen (1846) Sämmtliche Werke
Entstehung
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gleichviel wem von Beiden Recht, ihm am meiſten Ruhm einbrächte? Hiezu kam noch der Titel und Rang meines Gegners; Wackerbart hatte ſeit einiger Zeit angefangen, ſich an höhere Cirkel anzuſchließen; mußte ihm da ein ſo wichtiger Mann, wie ein perſiſcher geheimer Hof⸗ rath, nicht mehr gelten, als ich Armer?

Es ging, wie ich vorausgeſehen hatte. Ich verlor meine Sache gegen den Teufel. Strafe, Schadenerſatz, aller mögliche Unſinn wurde auf mich gewälzt, ich wunderte mich, daß man mich nicht einige Wochen ins Gefängniß ſperrte oder gar hängte. Man hatte haupt⸗ ſächlich Folgendes gegen mich in Anwendung gebracht:

Entſcheidungs⸗Gründe zu dem vor dem Criminialgericht Klein⸗Juſtheim unter dem 4. Dezember 1825 gefällten Erkenntniß in der Unterſuchungsſache gegen den Dr.. f wegen Betrugs.

1. Es iſt durch das Zugeſtändniß des Angeklagten erhoben, daß er keine Beweiſe beizubringen weiß, daß die von ihm herausgegebenen Memoiren des Satan wirklich von dem bekannten echten Teufel, ſo gegen⸗ wärtig als geheimer Hofrath in perſiſchen Dienſten lebt, herrühre. Ferner hat der Angeſchuldigte... f zugegeben, daß die in öffentlichen Blättern darüber enthaltene An⸗ kündigung mit ſeinem Wiſſen gegeben ſei.

2. Die letztgedachte Ankündigung iſt alſo abgefaßt, daß hieraus die Abſicht des Verfaſſers, die Leſewelt glauben zu machen, daßdie Memoiren des Satan

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