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andern Tage ſogleich fordern. Ein ſolcher Spaß war mir erwünſcht, denn wer ſein Anſehen unter ſeinen Commilitonen behaupten wollte, mußte ſich damals geſchlagen haben, obgleich das Duell an ſich von mei⸗ nen Freunden als etwas Unvernünftiges, Unnatürliches angeſehen wurde. Ich hatte meinen Gegner beſtimmen laſſen, die Sache in einem Vergnügungsort, eine Stunde vor der Stadt, auszumachen, und beide Partien er⸗ ſchienen zur beſtimmten Zeit an Ort und Stelle. Feierlich wurde jeder Einzelne in ein Zimmer geführt, der Oberrock ihm ausgezogen, und der„Paukwichs,“ das heißt, die Rüſtung in welcher das Duell vor ſich gehen ſollte, angelegt. Dieſe Rüſtung oder der Pauk⸗ Wichs beſtand in einem Hut mit breiter Krämpe, die dem Geſicht hinlänglichen Schutz verlieh, einer unge⸗ heuren, fußbreiten Binde, die über den Bauch geſchnallt wurde. Sie war von Leder, gepolſtert mit der Farbe der Verbindung, zu welcher man gehörte, ausgeſchmückt. Eine ungehenre Cravatte, wogegen Herrn Studioſus Würgers ein Groſchenſtück war, ſtand ſteif um die Ge⸗ gend des Halſes und ſchützte Kinn, Kehle, einen Theil der Schultern und den obern Theil der Bruſt. Den Arm, vom Ellenbogen bis zur Hand, bedeckte ein aus alten ſeidenen Strümpfen verfertigtes Rüſtzeug, Hand⸗ ſchuh genannt. Ich geſtehe, die Figur, in dieſe ſonder⸗ bare Rüſtung gepreßt, nahm ſich komiſch genug aus. Doch gewährte ſie große Sicherheit, denn nur ein Theil des Geſichtes, der Oberarm und ein Theil der Bruſt war für die Klinge des Gegners zugänglich. Ich konnte mich daher des Lachens nicht enthalten, wenn ich im


