Teil eines Werkes 
6. Bändchen (1846) Sämmtliche Werke
Entstehung
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7¹ Spiegelmeinen ſonderbaren Habit betrachtete.„Der Sa⸗ tan in einem ſolchen Aufzuge und im Begriff, ſich wegen des ſchlechten Geruchs auf der Anatomie zu ſchlagen!“

Meine Genoſſen aber nahmen dieſes Lachen für einen Ausbruch der Kühnheit und des Muths, gedachten, es ſei gerade jetzt der rechte Augenblick gekommen, und führten mich in einen großen Saal, wo man mit Kreide die gegenſeitige feindliche Stellung auf dem Boden markirt hatte. Ein Fuchs rechnete es ſich zur hohen Ehre, mir den Schläger voran tragen zu dürfen, wie 88 den alten Kaiſern Schwert und Scepter vorantrug.

ener war eine aus polirtem Stahl ſchön gearbeitete Waffe mit großem ſchützendem Korb, und ſcharf ge⸗ ſchliffen wie ein Scheermeſſer.

„Wir ſtanden endlich einander gegenüber. Der Theo⸗ loge machte ein grimmiges Geſicht und blickte mit einem Hohn auf mich, der mich nur noch mehr in dem Vorſatz beſtärkte, ihn tüchtig zu zeichnen.

Wir legten uns nach alter Fechterweiſe aus, die Klingen waren gebunden, die Sekundanten ſchrien: „Los!“ und unſere Schläger ſchwirrten in der Luft und fielen raſſelnd auf die Körbe. Ich verhielt mich meiſtens parirend gegen die wirklich ſchönen und mit großer Kunſt ausgeführten Angriffe des Gegners. Denn mein Ruhm war größer, wenn ich mich von Anfang nur ver⸗ theidigte, und erſt im vierten, fünften Gang ihm eine Schlappe gab.

Allgemeine Bewunderung folgte jedem Gang. Man hatte noch nie ſo kühu und ſchnell angreifen, noch nie mit ſo vieler Ruhe und Kaliblütigkeit ſich vertheidigen