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Achtes Kapitel. Der Satan bekömmt Händel und ſchlägt ſich, Folgen davon.
Indeſſen ereignete ſich etwas anderes, das ich hier nicht übergehen darf, weil es als ein Commentar zu den Sitten des wunderlichen Volkes, unter welchem ich lebte, dienen kann. Ich hatte ſchon ſeit einiger Zeit fleißig die Anatomie beſucht, um auch die Ärzte kennen zu lernen. Da geſchah es eines Tages: daß ich mit mehren Freunden um ein Kadaver beſchäftigt war, indem ich ihnen durch Zergliederung der Organe des Hirns, des Herzens ꝛc. die Nichtigkeit des Glaubens an Unſterblichkeit darzuthun ſuchte.
Auf einmal höre ich hinter mir eine Stimme:„Pfui Teufel! wie riecht's hier!“
Ich wandte mich raſch um und erblickte einen jun⸗ gen Theologen, der mich ſchon in jener dogmatiſchen Vorleſung durch den Eifer und das Wohlbehagen, mit welchem er die unſinnige Conjectur des Profeſſors nie⸗ derſchrieb, gegen ſich aufgebracht hate. Als ich nun dieſe Außerung„Pfui Teufel, wie riecht's hier!“ die ich in jenem Augenblick aus des Theologen Munde nur auf mich, als den„Herrn im Koth“ bezog, hörte, ſagte ich ihm ziemlich ſtark, daß ich mir ſolche Gemeinheiten und Anzüglichkeiten verbitte.
Nach dem uralten heiligen Geſetzbuche der Burſchen, das man Comment heißt, war dies eine Beſchimpfung, die nur mit Blut abgewaſchen werden konnte. Der Theologe, ein tüchtiger Raufer, ließ mich daher am


