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das Papier knirſchte, er aber ſchaute herab wie der Mond aus Regenwolken.
Ich hätte zu keiner gelegeneren Zeit dieſe Vorle⸗ ſungen beſuchen können, denn der Doktor behandelte gerade den Abſchnitt De angelis malis, worin ich vor⸗ züglich traktirt zu werden hoffen durfte. Wahrhaftig, er ließ mich nicht lange warten:„Der Teufel,“ ſagte er, vüberredete die erſten Menſchen zur Sünde und iſt noch immer gegen das ganze Menſchengeſchlecht feind⸗ lich geſinnt.“ Nach dieſem Satz hoffte ich nun eine philoſophiſche Würdigung dieſes Teufelglaubens zu hören; aber weit gefehlt. Er blieb bei dem erſten Wort Teufel ſtehen, und daß mich die Juden Beelzebub ge⸗ heißen hätten. Mit einem Aufwand von Gelehrſamkeit, wie ich ſie hinter dem armen Schlafrock nicht geſucht hätte, warf er nun das Wort Beelzebub drei Viertel⸗ ſtunden lang hin und her. Er behauptete, die Einen erklären, es bedeute einen Fliegenmeiſter, der die Mücken aus dem Lande treiben ſolle, Andere nehmen das Sep⸗ hub nicht von den Mücken, ſondern als Anklage, wie die Chaldäer und Syrier. Andere erklären Sephul als Grab, Sepulerum. Die Federn ſchwirrten und flogen: ſo tiefe Gelehrſamkeit hört man nicht alle Tage. Zu jenen paar Erklärungen hatte er aber volle drei Vier⸗ telſtunden verwendet, denn dieCitaten aus heiligen und profanen Skribenten nahmen kein Ende. Von Anfang hatte es mir vielen Spaß gemacht, die Dogmatik auf ſolche Weiſe getrieben und namentlich den Satan ſo gründlich anatomirt zu ſehen. Aber endlich machte es mir doch Langeweile, und ich wollte ſchon meinen Platz


