Teil eines Werkes 
6. Bändchen (1846) Sämmtliche Werke
Entstehung
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Ehe ſein Diener mit dem zweiten Bogen aus der Meſſe zurückkommt, hat der Unterzeichnete noch Zeit, einige Bemerkungen einzuflicken. Es ſcheint ihm näm⸗ lich, der Satan beſitze eine ziemliche Doſis Eitelkeit: man bemerke nur, wie wichtig er von jenem Abſchnitt ſpricht, worin er über ſich einige AÄußerungen macht; es wäre genug geweſen, wenn er nur angedeutet hätte, daß dies oder jenes darin zu finden ſei, aber dem Le⸗ ſer zu empfehlen, er möͤchte doch den Abſchnitt, in welchem jene enthalten ſind, nicht überſchlagen, iſt ſehr anmaßend.

Sodann die Unordnung, in welcher er alles vor⸗ bringt! Ein anderer, wie z. B. der Herausgeber, hätte doch, wenn auch nicht mit dem Taufſchein, was nun freilich beim Teufel nicht wohl möglich iſt, doch wenig⸗ ſtens mit der Begebenheit angefangen, die der Chro⸗ nologie nach die erſte iſt. Ich habe das Manuſkript flüchtig durchblättert(zu leſen, ehe jeder Bogen hin⸗ länglich geweiht, nehme ich mich wohl in Acht) und fand, daß er mit Ereigniſſen anfängt, die der ganz neuen Zeit angehören, und nachher im bunten Gemiſche Menſchen und ihre Thaten von zehn, zwanzig Jahren auftreten läßt; man ſieht wohl, daß er keine gute Schule gehabt haben muß.

Zu größerer Deutlichkeit, und daß der geneigte Leſer trotz dem Teufel wählen kann, was er will, habe ich den Inhalt jedem einzelnen Kapitel vorangeſetzt.

Der Herausgeber.

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W. Hauffs Werkee VI.