Teil eines Werkes 
6. Bändchen (1846) Sämmtliche Werke
Entstehung
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bei ſeinem Leiſten, der Satan hat ſich nicht mit Me⸗ moirenſchreiben abzugeben.“

Ei! wirklich? Und wenn nun dieſer Satan doch einen Beruf hätte, Memoiren in die Welt zu ſtreuen, wenn er doch ſo viel oder noch mehr geſehen hätte, als jene kriegeriſchen Diplomaten oder diplomatiſchen Krie⸗ ger, welche die Welt mit ihrem literariſchen Ruhme anfüllen, nachdem die Bulletins ihrer Siege zu erwäh⸗ nen aufgehört haben; wenn nun dieſer arme Teufel einen Drang in ſich fühlte, auch für einen Homo lite- ratus zu gelten?

Ja, ich geſtehe es mit Erröthen, je länger ich mich in meinem lieben Deutſchland umhertreibe, deſto un⸗ widerſtehlicher reißt es mich hin, zu ſchriftſtellern; und wenn es den Damen erlaubt iſt, die Finger mit Dinte zu beſchmutzen, ſo wird es doch dem Teufel auch no erlaubt ſein? 3

Und da komme ich auf einen zweiten Punkt; man ſagt vielleicht gegen meine ſchriftſtelleriſchen Verſuche, ich ſei kein Literatus, kein Mann vom Gewerbe ac. Aber für's Erſte habe ich ſo eben die Damen, welche, wenn ſie noch ſo gelehrt, doch keine Gelehrten von Pro⸗ feſſion ſind, anzuführen die Ehre gehabt; ſodann be⸗ rufe ich mich auf jene Söhne des Lagers, die, unter Gefahren groß geworden, unter Strapazen ergraut, keine Zeit hatten, Humaniora zu ſtudiren, und den⸗ noch ſo glänzende Memoiren ſchreiben; ich behaupte drittens, daß das Vorurtheil, ich ſei ein unſtudirter Teufel, ganz falſch iſt, denn ich bin in optima forma Doktor der Philoſophie geworden, wie aus meinen