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bergunter geht, ſo geht es bald holter di polter. Nun, was kümmert's mich? Meine Meinung hab' ich ihm geſagt, will er nicht hören, ſo mag er fühlen, und da⸗ mit Punktum! Aber, Nachbar Steffen, was munkelt man denn ſonſt noch in der Stadt über ihn?«
„Weiter wüßt' ich nun nichts,“ erwiederte dieſer, „als daß er ſich eben nur allzu oft mit lockeren Geſellen in den Wirthshäuſern umher treibt, und viel von ſei⸗ nem Geld unter die Leute bringt, weil er meiſtens die Zeche allein bezahlt. Dafuür tragen ihn freilich ſeine guten Freunde auf Händen, hängen ſich immer feſter an ihn, und reißen ihn immer tiefer in den Wirbel des Leichtſinns hinein.“
»Und daheim geht die Wirthſchaft wie ſie will, drunter und drüber, es iſt eine Schande!“ rief der Schulze ärgerlich, und ſchlug im Eifer mit der ge⸗ ballten Fauſt auf den Tiſch, daß die Krüge klirrten. „Der ſchlechte Kerl, der Vincenz— Gott mag wiſſen, wie ſich der in ſein Vertrauen eingeſchlichen hat,— betrügt ihn hinten und vorne, davon bin ich feſt über⸗ zeugt, und Leonhard wird ihm nie etwas beweiſen kön⸗ nen, da er die Dinge, wie ein rechter Taugenichts gehen läßt, wie ſie wollen. Mich wundert's nur, daß die alte Mar⸗Lene der heilloſen Wirthſchaft ſo ruhig zuſieht.“
„Ja, die alte Mar⸗Lene!“ ſagte Steffen.„Seit des Leonhard Vater begraben iſt, kommt ſie faſt nicht mehr aus ihrem Dachſtübchen herunter. Ein einziges Mal iſt ſie mit dem jungen Herrn tüchtig an einander g. rathen, wie mir erſt vor ein paar Tagen ein M knappe erzählt hat, den der Vincenz Knall und F aus dem Dienſte gejagt, weil er einmal ein Wort zur


