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Auch mein'’ ich hier die Menſchen nicht Gemeinen Schlages, die ſo dumpf durch's Leben Hinwandern, wachſen und vergeh'n,
Wie Mücken an einem Sommertag,
Nur Köpfe ohne Namen, deren man
Nicht mehr gedenkt, ſondern ſolche, die
Du auserwählt haſt,
Mit Gaben und mit Gnaden reich geſchmückt, Zu einem großen Werke, deinem Ruhme,
Der Völker Wohlfahrt, welche ſie zum Theil Vollführen;— doch veränderſt du die Geſinnung Gegen ſie, wenn ſie auf ihrer Höhe
Durch deine Hand geſtellt ſind, ohne Rückſicht Der Gnade, die du ihnen haſt
Erzeigt und ihrer Dienſte, die
Sie dir geleiſtet.
Und du erniedrigſt ſie nicht nur und läß'ſt
Sie in Vergeſſenheit gerathen,
Was noch als eine Gunſt erſcheinen dürfte,
Du ſtürzeſt ſie weit tiefer, als du ſie erhoben, Worüber alle Menſchen ſich verwundern,
Weil ihre Strafe größer als die Schuld.
Oft übergibſt du ſie dem Schwert des Feindes Der Heiden und Unheiligen; ihren Leichnam Den Hunden und den Vögeln zur Beute;
Oder ſie ſchmachten in Gefangenſchaft,
Stellſt ſie vor ungerechte Richterſtühle,
Gibſt ſie der Unbeſtändigkeit und der Verdammung Der undankbaren Menge Preis.
Milton hielt hier, von ſeinen eigenen Worten bewegt, inne. gedachte dabei an das Schickſal ſeiner unglücklichen Freunde. Im Geiſte ſah er das Schaffot, auf welchem der edle Vane geblutet, den Kerker, in welchem ſein Freund Overton noch ſchmachtete, alle die verbannten und verfolgten Männer und Geſinnungsgenoſſen. Voll Bitterkeit er⸗ innerte er ſich des Wankelmuthes des thörichten Volkes, das heute
Er
wieder vor den Götzen kniete, die es einſt geſtürzt, das jetzt dieſelben


