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nicht, was er thun ſollte. Endlich faßte er den Ent⸗ ſchluß, nach Lima zu eilen, Mr. Wilſon aufzuſuchen, ihm die Betrügereien Rivero's und Ugarto's zu ent⸗ hüllen, und ihm zu ſagen, daß er mich in die Höhle des Löwen geſchickt habe. Zum Glück für mich glaubte Mr. Wilſon ſeinen Ausſagen, und traf unverzüglich Anſtalten, Hualpa ſelber nach Pasco zu begleiten. Am Abend des Tages, den meine Feinde zu meinem Unter⸗ gange beſtimmt hatten, trafen ſie ein, fragten nach mir und ſtellten Don Ugarto zur Rede. Dieſer läugnete mit frecher Stirn, etwas von mir zu wiſſen. Hualpa ließ ſich durch ſeine Lügen nicht täuſchen.“
„Ihr habt ihn gemordet!« ſchrie er Don Ugarto zu. „Aber ſein Blut komme über Euer Haupt!“
„»Von Beſorgniß um mein Schickſal ergriffen, eilte er nach der Grube Dolores, um dort Nachforſchungen anzuſtellen. Aber die Indianer, ſeine Landsleute, wuß⸗ ten nichts von mir, und der ſchlau angelegte Plan Ri⸗ vero's, mich für immer zu beſeitigen, wäre ohne Zwei⸗ fel vollkommen gelungen, wenn nicht des alten Huari treues Freundesauge über mich gewacht hätte. Aber Huari, gewarnt durch einige Andeutungen des Negers Sancho, war ſofort entſchloſſen geweſen, mich nicht eine Sekunde hindurch aus den Augen zu laſſen. In der Nähe der Grube Dolores verſteckt, wartete er, bis ich dieſelbe verließ, und wurde nun ein verborgener Zu⸗ ſchauer der Frevelthat, welche meine Feinde gegen mich ausübten. Er allein war zu ſchwach, um es mit mei⸗ nen Gegnern aufzunehmen. So verhielt er ſich denn ruhig, jedoch mit dem feſten Entſchluſſe, noch in der⸗ ſelben Nacht meine Befreiung zu verſuchen. Er kannte die verfallene Hütte, in die ich geſchleppt worden war;


