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deine Freunde aus deiner ſchrecklichen Lage gerettet wurdeſt?“
„Oh, das wird bald erzählt ſein,“ ſagte Paul, in⸗ dem er wieder auf einem niedrigen Seſſel zu den Füßen ſeiner Mutter Platz nahm!„Es war wahrlich eine glückliche und unverhoffte Rettung, denn ſchon verzwei⸗ felte ich daran, daß ich jemals wieder das Tageslicht erblicken würde. Ich verdankte ſie meinem treuen Freunde Hualpa und dem alten redlichen Huari, der mich lieb gewonnen hatte, weil ich ſein und ſeiner Brüder hartes Schickſal nicht ſtillſchweigend mit anſehen konnte, ſon— dern bei ihren Peinigern auf Verbeſſerung ihrer Lage drang.“
„Eine Verbeſſerung, die ihnen ſeitdem reichlich zu Theil geworden iſt,« fiel Hualpa ein.„Aber, die ro⸗ then Männer lieben auch ihren Freund!«
»„Still, ſtill davon, Hualpa!“ ſagte Paul.„Du weißt wohl, daß ohne Mr. Wilſons väterliche Güte..«
»Weiter, weiter!“ unterbrach ihn Mr. Wilſon ſel⸗ ber.„Dieſe Dinge wollen wir ja nicht hören, ſondern die Geſchichte deiner Befreiung durch Hualpa.“
»Nun ja,« fuhr Paul mit einem Blicke warmer Dankbarkeit auf Mr. Wilſon fort,— zur Sache alſo. Hualpa kannte die beiden Männer, welche die Geſchäfte für Mr. Wilſon in Pasco führten, und er vermuthete, daß ich einen ſehr ſchwierigen Stand bei ihnen haben würde. So trennte er ſich denn von mir im Angeſichte der Stadt, wohin er mir durch die Puna zum Führer gedient hatte, und ſuchte ſeinen Vater auf, um ihn mir zum Schutze zu ſenden, während er ſelbſt nicht über meine Sicherheit wachen konnte. Aber ſein Vater lag krank, und nun war Hualpa zweifelhaft, und wußte


