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Jeder ist seines Glückes Schmied : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Schurken, die ihn niedergeworfen, hüteten ſich ohne Zweifel, ihr Bubenſtück auszuplaudern. Selbſt wenn Mr. Wilſon ſeinen Brief empfing, wenn er nach Pasco kam, um Gericht zu halten, und ſein Haus von den Schelmen zu ſäubern, die ihn beſtahlen und auf ſchänd⸗ liche Weiſe ſein Vertrauen mißbrauchten, wenn er nach ihm fragte, wenn er ſogar die ſtrengſte Unterſuchung anſtellte, was konnte das Alles ihm, dem armen Begrabenen, helfen, deſſen Verſchwinden immer räthſel⸗ haft bleiben mußte? Welcher Verdacht auch Don Ugarto und Rivero treffen mochte, wer konnte beweiſen, daß ſie gerade Paul auf die Seite geſchafft hatten? Ohne Zweifel läugneten ſie Alles, und behaupteten mit frecher Stirn, nichts von Paul zu wiſſen, nicht die geringſte Kunde von ihm zu beſitzen. Er hatte eines Abends die Grube verlaſſen, und war nicht nach Hauſe gekom⸗ men. Wo er geblieben war, ob er in die Hände von Räubern gefallen, ob er ſonſt verunglückt war, wer konnte das wiſſen? Ein Mord auf offener Straße ge⸗ hörte nicht zu den Seltenheiten in Pasco, und wenn nach begangener That der Leichnam in irgend einen alten Schacht geworfen wurde, ſo verſchwand natürlich jede Spur und an Verfolgung des Mörders war nicht zu denken.

Dieß Alles flog wirr durch die Gedanken des armen Paul, und raubte ihm ſo ganz alle Zuverſicht, daß er wirklich nicht die geringſte Hoffnung hegte, jemals das Licht des Tages wieder zu erblicken.

Aber wie, ſollte er nicht wenigſtens einen Verſuch machen, ſich ſelbſt, ohne Beiſtand von außen her, zu befreien? Wie ein Lichtſtrahl von oben fiel dieſer Ge⸗ danke in ſeine verdüſterte Seele, und rüttelte ihn aus