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und ſich daran feſtklammern konnte, war es ſchon dem Bereiche ſeiner Hände entzogen.
„Gute Nacht und gute Ruhe!“ ſchrie eine rauhe Stimme höhniſch von oben zu ihm hinab.„Wir ha⸗ ben Euch ein Bett bereitet, in dem Ihr lange ſchlafen könnt! Bis an der Welt Ende!“
Der Ton der Stimme weckte einen dumpfen Wie⸗ derhall in den Gängen der alten Grube; dann vernahm Paul die Fußtritte der ſich entfernenden Banditen, und endlich wurde Alles ſtill. Noch ein lautes Krachen ſchmetterte an ſein Ohr, offenbar das Krachen der Thür, welche oben am Ende des Stollens zugeſchlagen wurde. Dann kein Laut mehr! Rings tiefes Schweigen, und undurchdringliche, greifbare, unheimliche Nacht.—
Eiine dumpfe, ohnmachtähnliche Betäubung folgte en erſten Eindrücken der Ueberraſchung, des Schreckens id Entſetzens, welche bei dem plötzlichen Ueberfallen das ſonſt ſo muthige und entſchloſſene Herz Pauls er⸗ ſchüttert hatten. Auf ſeine gute Sache vertrauend, hatte er nicht geglaubt, daß die Rache der entlarvten Betrü⸗ ger ihn ſo ſchnell und ſo ſicher treffen würde,— und nun ſah er ſich wie durch einen Zauberſchlag in eine Lage verſetzt, welche nicht ſchrecklicher und hoffnungs⸗ loſer ſein konnte. Gefeſſelt, lebendig begraben, tief im Schooße der Erde verborgen, blieb ihm nicht einmal der leiſeſte Schimmer von Hoffnung, an dem er ſich tröſten, aufrichten und ſtärken konnte. Die Schandthat war zu gut vorbereitet, und mit zu viel Glück ausge⸗ führt, um ihm noch eine Hoffnung übrig zu laſſen. Wenn man ihn auch vermißte, nach ihm fragte, forſchte, ſuchte— wo ſollte man ihn entdecken? Kein menſch⸗ liches Auge hatte den Ueberfall geſehen, und die


