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Jeder ist seines Glückes Schmied : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Es mag ſein, erwiederte Paul eben ſo leiſe,aber ich habe mich vorgeſehen!«.

Mit dieſen Worten verſchob er ein wenig ſein Ober⸗ gewand, und die Knäufe von zwei Piſtolen wurden ſichtbar, die in ſeinem Guͤrtel ſteckten.

Huari nickte zufrieden.Das iſt Etwas, ſagte er.Aber was auch geſchehen möge, erinnert Euch, daß der alte Huari wachſam iſt.«

Nach dieſen Worten ging der Indianer wieder an ſeine Arbeit, und Paul gab mit ruhiger Miene ſeine Befehle, als ob nichts von Wichtigkeit zwiſchen ihm und Huari vorgefallen wäre.

Endlich ſchlug es ſechs Uhr. Die Arbeiter ſtiegen aus den Gruben, und wurden von der zweiten Punta abgelöst. Paul wies den Leuten ihre Plätze an, und nachdem er ſo den Auftrag Rivero's erfüllt hatte, traf er ebenfalls Anſtalt, die Grube zu verlaſſen. Aber der Aufſeher, welcher den Dienſt für die Nacht hatte, hielt ihn noch zurück, um über einige Punkte Auskunft von ihm zu erlangen, und verzögerte, mochte es nun aus Zufall oder Äbſicht geſchehen, ſein Hinweggehen faſt eine ganze Stunde lang. Endlich konnte ſich Paul von ihm losmachen, und entfernte ſich. Als er den Aus⸗ gang des Schachtes erreichte, war es ſchon finſtere Nacht, und nur die hell funkelnden Sterne verbreiteten noch ein ſehr ſchwaches, dämmerndes Licht. Tiefe Stille herrſchte überall, und unwillkürlich dachte Paul bei ſich ſelber:Das iſt eine Nacht, wie ein Verbrechen ſie zu ſeinen lichtſcheuen Thaten ſich wünſchen mag!« Ohne aber dieſem Gedanken weiter nachzuhängen, ging er mit ſchnellen Schritten vorwärts, und näherte ſich den Häu⸗ ſern von Pasco, welche in einiger Entfernung mit hell