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und der Freund der armen Indianer iſt. Aber ich werde wachen. Es iſt gut, Sancho! Du kannſt ruhig ſein. So alt Huari iſt, ſein Auge iſt noch ſcharf. Geh' und ſchweige!«
Sancho war zufrieden, daß er, ohne Verdacht zu erregen, Huari einen Wink hatte geben können, und eilte nach Hauſe.
Der Tag verſtrich, ohne daß ſich noch irgend etwas Bemerkenswerthes zugetragen hätte. Paul ging nicht aus, und Sancho's Wächteramt machte ihm daher nicht viel zu ſchaffen.
Am anderen Morgen begab ſich Paul, wie gewöhn⸗ lich, in die Grube Dolores, um die Arbeiter zu beob⸗ achten und beaufſichtigen zu helfen. Alles nahm hier ſeinen gewohnten Gang, und der einzige Unterſchied, welchen Paul bemerkte, lag in dem Umſtande, daß Ri⸗ vero heute freundlicher und zuvorkommender als jemals gegen ihn war.
»Ugarto wird ihn benachrichtigt haben, daß ich Alles weiß,“ dachte er,„und er hofft vielleicht, ich werde mich beſinnen und auf ihre ehrloſen Pläne eingehen. Aber nichts davon! Ehrlich währt am längſten.“
Gegen Abend verließ Rivero die Grube, bat aber vorher Paul, an ſeiner Stelle die Oberaufſicht in der Grube zu führen, bis die zweite Punta, die Abtheilung für die Nacht, ihren Dienſt angetreten haben würde. Paul übernahm bereitwillig dieſen Auftrag, der durch⸗ aus nichts Befremdendes hatte. Aber kaum war Ri⸗ vero verſchwunden, ſo trat Huari auf Paul zu, und flüſterte ihm in's Ohr:„Seiet auf der Hut, Sennor! Es iſt etwas Böſes gegen Euch im Werke!«


