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Jeder ist seines Glückes Schmied : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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der uns Allen immer ein guter Vorgeſetzter geweſen iſt, und der Vielen von uns ſo manches Gute gethan hat, als er noch am Leben war. Er hat Segen geſäet, und da iſt's ganz natürlich, daß ſeine Kinder Segen ärnten! Das iſt eins, ſiehſt-du! Und dann nachher, ich will dich weiter nicht loben und preiſen aber gefallen hat mir's, daß du, obgleich eines Bergmeiſters Sohn, nicht

zu ſtolz und hochmüthig geweſen biſt, gleich dem letzten

Pochjungen den Hammer zu ſchwingen. Das hat mir gefallen, und darum hab' ich druͤber nachgedacht, wie dir wohl zu helfen wäre, und da iſt mir denn eingefallen, was ich dir nun ſchon geſagt habe. Das iſt's Ganze! Und von jetzt an kein Wort mehr darüber! Aber heute Abend, wenn Schicht gemacht iſt, dann komm' zu mir, und wir wollen ſehen, ob wir das alte Bergwerk wieder hübſch zurecht flicken können! Gott behuüͤte dich! Und damit drückte der alte Lorenz noch einmal kräf⸗ tig Pauls Hand, und ging mit raſchen Schritten davon. Paul aber griff wieder zu ſeinem Hammer, und arbei⸗ tete, daß die Stücke flogen. Ja, ja, er hat Recht, murmelte er dabei öſter als einmal vor ſich hin;hier bin ich nichts nütze, und es wird nichts aus mir! Aber drüben kann ich mein Glück machen, wenn ich fleißig und rechtſchaffen bin.

Jeder iſt ſeines Glückes Schmied, hat Vater Lorenz ge⸗

ſagt! Wohlan denn, ich will wacker ſchmieden, und mich auch nicht fürchten, vor die rechte Schmiede zu gehen. Es iſt ja nicht allein fuͤr mich, es iſt ja auch für die arme, liebe, gute Mutter, und gerade für ſie ganz ins⸗ beſondere! Alſo fort nach Peru! Gott iſt ja dort ſo

gut, wie hier!