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»Freilich will ich, ſonſt würd' ich's dir doch nicht angeboten haben! Du kannſt dir das alte Ding holen, und wir flicken's dann nothdürftig wieder zurecht. Ja, ja, ich glaube ſelbſt, der Einfall war nicht ganz dumm von mir, und wenn du's geſchickt anfängſt, ſo läßt ſich was daraus machen!“
»Ein herrlicher Einfall iſt's, Vater Lorenz!“ ſagte Paul und jubelte faſt laut heraus.„Jetzt iſt mir ge⸗ holfen! Wenn der Winter vorbei iſt, ſo mach' ich mich auf und gehe nach Peru vor die rechte Schmiede, um an meinem Glücke zu ſchmieden! Glaubt mir, Vater Lorenz, am Fleiße will ich's nicht fehlen laſſen, denn mein Glück iſt ja das Glück meiner guten Mutter und aller meiner Geſchwiſter mit. Aber wißt Ihr, Vater Lorenz, jetzt noch kein Wort davon zu meiner guten Mutter! Sie darf nichts wiſſen, bis Alles reif iſt, denn ſie würde ſich nur vor der Zeit grämen, und ſie hat doch ſo wie ſo ſchon Kummer und Sorge vollauf. Nicht wahr, Vater Lorenz, wir halten's geheim?«.
»Kein Sterbenswörtchen ſoll über meine Lippen kommen,« verſprach der alte Mann.„Die ganze Ge⸗ ſchichte bleibt hübſch unter uns! Und nun behüt' dich ſehe Paul! Ich will heim und nach dem Bergwerke e en.“.
„Erſt noch meinen Dank, Vater Lorenz, meinen herzlichen Dank! Ihr habt mich ganz glücklich gemacht!« ſagte Paul mit Thränen in den Augen.„Ich weiß nicht, womit hab' ich's nun gerade verdient, daß Ihr ſo gut und theilnehmend gegen mich ſeid?«
»Das will ich dir ſagen, mein Junge,“ erwiederte der alte Mann, indem er mit Wärme die Hand des Knaben drückte.„Du verdankſt es deinem ſeligen Vater,
Glückes Schmied. 2 X△


