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Jeder ist seines Glückes Schmied : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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Das thät's, Paul! Und ſchlimmſten Falls kann man ja das alte Ding ausbeſſern und neue Figuren dazu machen. Das wird ſo viel Mühe nicht koſten! Ich muß gleich auf der Stelle einmal nachſehen, wenn ich nach Hauſe komme! 1

Aber, Vater Lorenz, was ſoll mir das Bergwerk helfen?« fragte Paul mit getäuſchter Miene.

Das begreifſt du noch nicht, Junge? Siehe da, ich häͤtte dich für geſcheidter gehalten! Weißt du wohl, daß das Ding da ein ordentliches, kleines Silber⸗ Bergwerk für meinen Vater geweſen iſt? Begreifſt du immer noch nicht? Nun ſeh' Einer den Jungen! Auf dem Buckel herumgehuckt hat er's von einem Ort zum andern im ganzen deutſchen Reich, und hat's in den Häuſern herumgezeigt für ein Geringes, und hat dennoch ganz gut gelebt und ſogar noch ein Sümmchen erſpart dabei, was er nachher mitgebracht hat. Es war damals gerade eine Zeit wie jetzt, ſtehſt du. Die Arbeit lag nieder, und wer nicht verhungern wollte, mußte auf einen kleinen Erwerb denken. Da zimmerte mein Vater das kleine Bergwerk, denn er hatte viel Geſchick zu ſolchen Sachen, und ſiehſt

du, Paul, wenn du dich nicht ſchämteſt, das Ding

aufzuhucken und deine Wanderſchaft anzutreten, ſo wollt' ich dir's recht gern geben, denn es ſteht

mir ja doch nur zum Ueberfluß auf der Polterkammer

herum!

Vater Lorenz, ſagte Paul, deſſen Augen fun⸗ kelten, während ſein Herz vor Freuden laut pochte, Ihr ſeid mein guter Engel, Vater Lorenz! Ja

wahrhaftig, jetzt ſeh' ich's ein, auf dieſe Weiſe muß

es gehen, und wenn Ihr wirklich wolltet...