ſeufzend.„Wie ſollt' ich's möglich machen, die zu erſchwingen?“
»„Ja freilich, das iſt ein arger Haken! Ein ſehr arger!« ſagte der alte Lorenz und ſchüttelte den Kopf. »Indeß, kommt Zeit, ſo kommt Rath! Vorläufig würd' ich einmal ſpaniſch lernen, und nachher wird man ja ſehen! Am Ende— ich dächte, deine Mutter müßte noch einiges Geld übrig haben vom Verkaufe ihrer Sachen her,— wenn du von ihr...«
»Nein, nein, Lorenz, daraus wird nichts,« unter⸗ brach ihn Paul lebhaft.„Nicht einen Groſchen! Nicht einen Pfennig nehm' ich von ihr! Sie braucht es nöthiger, die arme Mutter, für meine kleineren Geſchwiſter! Lieber wollt' ich mich bis an die See⸗ küſte durchbetteln!“
„Freilich, freilich!« ſprach der alte Lorenz,—„ver⸗ denken kann ich's dir nicht, denn die arme Frau hat ohnehin Sorgen genug. Da müſſen wir alſo auf etwas Anderes ſpekuliren— hm! hm! hm!— Blitz ja, Paul, nun hab' ich's!«
»Was habt Ihr, Vater Lorenz?« »Das Reiſegeld, Junge! Oder doch wenigſtens
ein Mittel, dazu zu kommen!«
»Unmöglich, Vater Lorenz! Unmöglich!« „Ach was, unmöglich! Es wird ſich machen, ſag'
ich! Und wenn ich mir's recht überlege, wird ſich's
ſogar ſehr gut machen!!?! „»Aber wie, Vater Lorenz? Wie?« »Verſtehſt du, mir iſt ſo, als ob noch von meinem Vater ſelig her auf meiner Polterkammer ein kleines, recht hübſch und künſtlich gearbeitetes Bergwerk ſtehen müßte, wenn es nicht ſeitdem in Stücke gegangen iſt!


