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da doch ſchon ſo Mancher ſein Glück drüben gemacht, oder doch wenigſtens ſein gutes Auskommen gefunden hat... ei, dacht' ich, ſollte das nichts ſein für Berg⸗ meiſter Arnold's Paul? Der hat die Kenntniſſe, der iſt jung, dacht' ich, der iſt brav, rechtſchaffen und ehrlich, wie ſein ſeliger Vater, der verliert hier nichts in jetzigen Zeiten, und am Ende, dacht' ich, bringt er's wohl überall, wo es noch Bergwerke gibt, weiter als hier, wo er in jetziger ſchlechter Zeit nichts als ein armſeliger Pochjunge iſt. Nichts für ungut, Paul⸗ chen, du weißt wohl, ich meine das nicht in ſchlechtem Sinne, ſondern ich denke nur, du möchteſt eben in Amerika, in Peru zum Beiſpiel, wo es die reichen Silberminen gibt, wie ich gehört habe, mehr Glück
haben, als bei uns, wenn du nur Muth haſt und
den weiten Weg nicht ſcheueſt.“
Paul ſaß in Gedanken verloren und keine Er⸗ wiederung kam über ſeine Lippen. Des guten alten Lorenz wohlmeinende Worte waren wie ein Blitz in ſeine Seele geſchlagen, und er erlag faſt dem Ein⸗ drucke, den ſie auf ihn hervorgebracht hatten.
„Siehſt du,« fuhr nach einem Weilchen der alte Lorenz fort,—„ich würde dir nicht einen ſolchen Rath geben, wenn ich Hoffnung hätte, daß es dir in der Heimath glücken koͤnne. Aber da ſehe ich keine
Hoffnung, Paul, wenigſten's für's Erſte nicht, und
ſo lange die Franken⸗Wirthſchaft hier dauert. Wenn die nicht wäre, ſo würde ich dir rathen:„Bleibe im Lande und nähre dich redlich!« Aber ſo— als Poch⸗ junge, du, der doch Verſtand und Kenntniſſe, der Muth und vor Allem Geſundheit und Jugend hat... ei, Blitz ja, Paul, da ginge ich in deiner Stelle vor
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