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Jeder ist seines Glückes Schmied : eine Erzählung für meine jungen Freunde / von Franz Hoffmann
Entstehung
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von klein auf, als du noch ſolch' ein luſtiger Junge warſt! Nein, nein, Paul, nichts der Art, nur denke ich, du könnteſt bei dem, was du gelernt haſt, doch noch was Beſſeres thun, als Erz klopfen!

Paul horchte auf. Der alte Mann ſchien eine be⸗ ſondere Abſicht zu haben.Was meint Ihr denn da⸗ mit, Vater Lorenz?« fragte er geſpannt.

Ei nun, ich meine gerade das, was ich ſage, Paul! erwiederte Jener.Ich kenne ein altes Sprich⸗ wort, das heißt:Ein Jeder iſt ſeines Glückes Schmied! Du führſt hier wohl den Hammer, Paul, aber ſiehſt du, vor der rechten Schmiede ſcheinſt du mir nicht zu ſtehen.

Und wo wäre die, Vater Lorenz? Wo wäre die?

Ja, ſiehſt du, Paul, ich ſollte meinen, das müß⸗ teſt du eigentlich beſſer wiſſen, als ich, und weißt es gewiß auch beſſer, nur wirſt du eben noch nicht daran gedacht haben. Verſtehſt du, als ich dich zum erſten Male hier ſitzen und Erz klopfen ſah, das gab mir einen Stich in's Herz, denn ich dachte an deinen ſeligen Vater, und was der wohl ſagen würde, wenn er dich ſo ſähe, und zudem, du biſt ein braver Burſche, daß weiß ich, und nun, ſo ſimulirte ich hin und her, was ich ſelber wohl thun würde, wenn ich jung und an deiner Stelle wäre, und da fiel mir ein...«

Was, was, Vater Lorenz? fragte Paul geſpannt.

Was fiel Euch ein?«

Nun denn, ich dachte, nach Amerika iſt's am Ende nicht ſo weit, daß man nicht hinkommen könnte, und geſchickte Bergleute ſind überall willkommen, und wenn man nichts zu verlieren hat und geſund iſt, und

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