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auch damit erreicht? Paul war ſchon klug genug, um zu wiſſen, daß von dem kargen Solde, den er als Soldat beziehen würde, für die Mutter nicht viel übrig bleiben konnte. So mußte er denn einen Tag wie alle Tage zum Hammer greifen, und Erz klopfen von früͤh bis ſpät, um Abends ein paar Groſchen mit nach Hauſe bringen zu können.
So ſaß er auch eines Tages vor einem Haufen von Erzſtücken, die eben aus dem Stollen gebracht waren, und hieb mit dem Hammer darauf los, daß die Funken und Splittern ſtoben, da hörte er plötzl ich ein lautes:„Glück auf, Paul!“ und ſah, den Blick erhebend, einen alten Bergmann mit ſchneeweißem Haare vor ſich ſtehen, der ihn mitleidig und theil⸗ nahmsvoll betrachtete.
„Glück auf, Vater Lorenz!“ erwiederte er, und ſchwang wieder den Hammer zu neuer Arbeit.
„Junge, du dauerſt mich!“ fuhr der Alte fort. „Wenn ich an deinen ſeligen Vater denke, der uns Bergleuten immer ein guter Freund und treuer Be⸗ rather war, und muß nun ſehen, daß ſein Sohn zu nichts Beſſerem gebraucht wird, als zum Erzklopfen, was jeder zehnjährige Bube verrichten kann, ſo wendet ſich mir das Herz im Leibe um!“
„Aber was iſt da weiter zu thun, Vater Lorenz 26 entgegnete Paul.„Ihr wißt doch, daß es nicht meine Schuld iſt, daß man mich entlaſſe en, aus den Gruben fortgeſchickt hat, obgleich..
„Obgleich du rechtſchaffen deine Pflicht thateſt! Ja, das weiß ich, mein Junge!“ ſagte der Alte.„Du mußt auch nicht denken, daß ich dir Vorwürfe machen will,— Gott ſoll mich bewahren! Ich kenn dich


