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wendbare muß ſich der Menſch zuletzt immer fügen. Und wohl ihm, wenn er es mit Entſchloſſenheit thun kann, welche allein ein reines Herz und ein gutes Ge⸗ wiſſen verleiht.
Dieſe Schätze des inneren Bewußtſeins halfen Frau Arnold bald auch über dieſe Demüthigung hinweg, be⸗ ſonders als ſie ſich erſt überzeugte, daß ihr wackerer Paul, wie auch ſeine Brüder Ernſt und Friedrich ſich leicht an ihre neue Beſchäftigung gewöhnten und ſo fleißig den Pochhammer führten, als ob ſie von Kind⸗ heit auf an nichts Anderes gewöhnt wären. Sie ſchlugen tapfer drauf los, und die beiden jüngeren Brüder wenigſtens machten ſich weiter keine Gedanken, ſondern waren zufrieden, daß ſie ihrer guten Mutter, die ſie üͤber Alles liebten, eine kleine Erleichterung durch ihrer Hände Arbeit verſchaffen konnten. Viel war's freilich nicht, und dies mochte wohl die Urſache ſein, daß Paul zuweilen eine traurige und niedergeſchlagene Miene zeigte. Er konnte ſchon beſſer rechnen, als ſeine beiden jüngeren und ſorgloſeren Brüder, und er rech⸗ nete aus, daß er mit aller Arbeit ſeiner fleißigen, nimmer ruhenden Hände kaum ſo viel verdiente, als er für ſeine eigene auf das Nothwendigſte beſchränkte Erhaltung gebrauchte. Aus dieſem Grunde allein ge⸗ nügte ihm ſeine Beſchäftigung nicht, denn am Ende war er keine Stütze für ſeine Mutter, ſondern nur eben nicht gerade eine Laſt für ſie. Er ſann und grü⸗ belte oft darüber nach, ob er nicht irgend eine andere Beſchäftigung, die ſich beſſer lohnen würde, ergreifen könnte, aber leider wollte ihm nichts Paſſendes ein⸗ fallen. Höchſtens Soldat werden! Soldaten konnte man wohl brauchen im Kriege! Aber was hätte er


