Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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Das war ſehr vorſichtig von Euch, Muetti⸗ Wie waret Ihr denn die Zeit zufrieden mit dem vornehmen Knaben?

Das mußt Du den Vater fragen, ich für mein Theil gut. Er iſt höflich, ſittſam und beſcheiden; ich denke, Deine Brüder, ſeine Geſpielen, geben ihm auch kein ſchlechtes Beiſpiel.

Ich will hin und ihn überraſchen beim Klaus⸗ ner; er wird ſich freuen, mich wiederzuſehen. Gott befohlen, Mutter.

Er ging, beſtieg ſein Roß, welches ſchnell von Neuem geſattelt ward, und befahl einigen müſſig da⸗ ſtehenden Knechten, zum Zeitvertreib ihm zu folgen.

Der Amtmann, der dieſe Vorbereitungen vom Fen⸗

ſter des Gaden aus ſah, bekam Luſt, ſelbſt Theil

zu nehmen am Ritt, und ſo zog nach Verlauf einer

Viertelſtunde ein ganz ſtattlicher Zug den Felſen⸗

weg von Oltingen hinab in den Forſt in der Richt⸗

ung des Steinbruches, wo des Klausners Hütte gelegen war. Nicht weit waren ſie gezogen, als einer der Rüden, die mitgelaufen waren, anſchlug und in das Dickicht drang, wo ſein Bellen hef⸗ tiger ward und wohin die anderen unter gleichem Thun ihm nachfolgten. Halt doch, befahl der Amt⸗ mann, es muß ein Wild ſich ſpüren laſſen oder dort