Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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rinen ausdrücklich beſtimmte Geſchenk ſeien. Er beſah und muſterte Alles wohl, probte dieß oder jenes Stück an, bewunderte ſeinen Glanz und die

Trefflichkeit des Stoffes oder der Arbeit. Wohl

heiterte ſich ſein Antlitz während dieſer behaglichen Arbeit etwas auf, und ganz ſtrahlend wurde es, wenn er von ſeiner Dankbarkeit, ſeiner Freude und Florinens Güte gegen die Mutter ſprach. Plötzlich unterbrach er ſich mit der Frage: Wo iſt denn Thibaut, Mutter?

Nun ſieh, das iſt ein Zeichen, daß Du mit Deinem Herzen und Deinen Gedanken wo an⸗ ders warſt als hier, ſonſt hätteſt Du ſchon lange nach Thibaut gefragt. Er iſt mit Kunibert in den Forſt zum Bruder Klausner; der hatte ſchon im⸗ mer um die Ehre ſeines Beſuches gebeten, und da

ſind ſie heute hinab geritten zum frommen Manne.

Sind ſie? fragte Egon, werden ſich dort mit ſchmalen Biſſen begnügen müſſen zum Nachtmahl.

O nicht ſo ſchmal, als Du glaubſt, Bruder Klausner war ſeinem Wunſch gemäß vorbereitet auf den Beſuch, und durch den Buben, den ich ihm ſandte, ließ ich zugleich einen Trnnk guten Weines und anderes Nothwendige, wie es unſer Kunibert liebt, mit hinab tragen.