Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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die ihn hinauf in ein oberes Gemach führte; es war das, wo er in der letzten Zeit zu wohnen pflegte, wenn er in Oltingen war, und hier leuchteten ſeinem Blicke die holdeſten Gaben entgegen. Da ſtand auf einem Tiſch ein wunderſchöner Helm, glänzend in Stahl und Gold, von einem ſtolzen Buſch ſchnee⸗ weißer Federn überwogt, Schwert und Stahlhand⸗ ſchuhe von gleich köſtlicher Arbeit lagen daneben; die Handſchuhe waren auf den Schienen mit Gold ausgelegt und im Inneren mit purpurnem Sammet gefüttert. Eine herrliche Schaͤrpe ein König hätte ſich nicht ſchämen dürfen, ſie zu tragen, Tücher, Stickereien, Spitzen und ſilberne Schnallen und Spangen, genug, was an eitlem Tand und Zierat ein junger, ritterlicher Geſell ſich nur wünſchen konnte, war hier ausgebreitet, und Frau Hedwig ſprach: Das Alles iſt Dein, Florine ſelbſt hat es ſo gelegt, wie Du es findeſt, ihr Wunſch iſt, daß Du Ge⸗ brauch davon machen mögeſt ei, Goni, ich werde Dich kaum wiedererkennen, wie wirſt Du geſchmückt ſein am nächſten Feiertag auf der Egen in Bern. Es bedurfte der mehrmaligen Verſicherung von Seiten Frau Hedwigs, ehe der beſcheidene Raths⸗ knappe glaubte und begriff, daß alle dieſe Herr⸗ lichkeiten ſein Eigenthum und das ihm von Flo⸗