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trüber Miene den Kopf in die Hand ſtützte. Du weißt, ſagte ſie, daß Herr Deleſſers uns Alle be⸗ gabt, Florine jedem von uns werthvolle Angedenken zurückgelaſſen hat; blick' in meine Kleiderkammer, ſiehl des Vaters Waffenſchrank und Rüſtmeiſters Habſeligkeiten durch, und Du wirſt manches Stück darin finden, welches Dir fremd ſein dürfte, manches eben ſo nützliche als ſchöne Geräth, wie es hier nicht gemacht wird, aber wie man es doch gern hat.
Fürwahr, Mutter, ſelbſt dieſes weiche Tuch, das Euere Schultern bedeckt, ſagte Egon und ließ ſeine Hand leicht darüber hin gleiten.
Noch ein viel ſchöneres, viel koſtbareres hahe ich, mein Bub.
Das freut mich, Mutter.
Sollte denn aber Florine gegangen ſein,— ihrem lieben Beſchützer von Bern her ein Anden⸗ ken zurückgelaſſen zu haben?
Ich weiß es nicht, ſeufzte Egon, doch weiß ich, daß es unnöthig wäre; es bedarf bei mir des ſicht⸗ baren Andenkens nicht, um ſie nicht zu vergeſſen, das holde Kind. Ihre Abreiſe bekümmert mich, macht mich traurig, geht mir tief zu Herzen.
Komm', Bub, folge mir.
Faſt unwillkürlich folgte Egon ſeiner Mutter,


