Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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liegen; zuweilen wechſeln Bären vom Jura her⸗ über, und hübſch wäre es, wenn wir unverſehens eine gute Jagd machten. Kaum hatte er dieß ge⸗ ſagt, als ein Mann, von den Hunden verfolgt, aus dem Gebüſch ſprang und ſich der immer böſer wer⸗ denden Thiere ſo gut als möglich zu erwehren ſuchte; es war ein Halbbewaffneter, ſein Haupt bedeckte eine eiſerne Pickelhaube, die Bruſt ein Har⸗ niſch, und die Scheide eines Schwertes, das er ge⸗ zogen, ſchleifte ihm zur Seite. Hoho, rief ihn Herr Wilibald an, wohin, guter Freund? Was machſt Du hier im Forſt? Du biſt keiner der Unſeren, wie es ſcheint. Laß Dich doch etwas näher betrachten.

In gleichem Augenblick drang ein gellender und ſeltſamer Laut aus der Ferne her durch den Wald, er hatte Aehnlichkeit mit einem Horn- oder Hülfe⸗ ruf, und der Reiſige ein ſolcher ſchien es zu ſein hieb noch einmal mit blanker Klinge und aller Ge⸗ walt nach den Fangrüden, die ihn angriffen, ver⸗ wundete deren mehre, ſo daß die Thiere heulend von ihm abließen, und ſtürzte ſich dann wieder in das Gebüſch, das ihn den Blicken der überraſchten Oltinger entzog. Was war das? rief der Amt⸗ mann und Vogt, ſolcher außerordentlicher Er⸗ ſcheinungen in den Umgebungen des Schloſſes