Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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hellen und aufgeweckten Geiſtes, in unſerer Mitte weilt, der keinen Flecken in unſerem Haushalt be⸗ merken ſoll und darf, und würde er das nicht, wenn wir oder einer der uns lehnspflichtigen Ritter ſich eines Scandales ſchuldig bekennten, wie er wenig zu Erhöhung unſerer Ehre beitragen würde?

Ihr meint, fragte Egon ſchüchtern, unſeren Gaſt auf Oltingen, Thibaut?

Den künftigen Landesherrn von Gruyères, der mit dem achtzehnten Lebensjahre mündig ſein wird, ja den meine ich.

Dieſe, ſeine Eigenſchaft kam noch wenig in Betracht und zur Sprache, ſeit Thibaut in Ol⸗ tingen wohnt, bemerkte Egon.

Deſto mehr haben wir ſie in Betracht zu ziehen, ſagte der Rathsſchreiber, in fünf Jahren iſt dieſer Knabe mündig nach fränkiſchem Fürſtenrecht und unſer mächtiger Nachbar. Jetzt iſt die Frevelthat, über die Schilling klagt, noch innerhalb ſeines Ge⸗ bietes geſchehen; dort bleibe ſie, ich habe nicht Luſt, ſie in das unſrige herüber zu ziehen und den Glanz des Anſehens dadurch zu ſchmälern, den Bern, der ſtolze Freiſtaat, in ſeinen Augen zu haben ſcheint. Und was Dein Verlangen betrifft, Theil an dem Kriege zu nehmen, den wir in Gruyères führen