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müſſen, ſo wiſſe, mein Sohn, daß wir im Stillen hoffen, nächſtens Frieden machen zu köͤnnen. Es iſt dem wilden Joinville die geheime Botſchaft zuge⸗ gangen, daß wir im Beſitze ſeines Mündels und dadurch ſeines Gutes und Lebens ſind. Hierauf ſind offenkundige Friedensvorſchläge gemacht wor⸗ den, und wir werden nun hören, was der über⸗ müthige Statthalter dazu ſagen wird. Gib Acht, Goni, er giebt klein bei und kriecht zu Kreuze, wenn er auch vor den Leuten große Worte im Munde führen ſollte. Seine Rückantwort kann täglich, ſtündlich eintreffen; folglich, mein Sohn, ſiehſt Du ein, daß wir nicht Zeit haben, uns in die dumme Geſchichte des Luzerner Juden, die Gott weiß wo⸗ hin führen kann, einzulaſſen, und daß es für Dich keine Zeit iſt, in den Krieg zu ziehen. Du bleibſt hier, wir können Dich beſſer brauchen, und über⸗ dieß haſt Du mit Hand anzulegen, daß Deines Vaters Verhältniſſe mit Schilling ſich ordnen. Ich fürchte, ſo leid es mir thut, es zu ſagen, daß der im Verließ gefundene Schatz, zwar ohne Zweifel Euerer Sippſchaft erbend Eigenthum, wie das Per⸗ gament, das beilag, beweiſt, doch nicht hinreichen werde, um Schilling zu befriedigen, der jetzt nach dem ihm zugeſtoßenen Unfall habgieriger als ein Wolf iſt.


