Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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ſprache nehmen uͤber das, was Ihr ſagt, und über die Art und Weiſe, wie und wann Euer Vater mich zu befriedigen denkt.

Egon gehorchte, er nahm des Kaufmanns Arm und ging mit ihm beiſeit, während die Männer des eidgenöſſiſchen Rechtes ihre Schranken abbrachen und ſich, freilich unverrichteter Sache, zur Heimkehr rü⸗ ſteten. Die Berner, welche am eiligſten waren, hatten den Platz ſchon verlaſſen, als der Raths⸗ knappe und der Kaufmann nach gepflogener Verab: redung wieder aus dem Dickicht traten, wo ſie eif⸗ riges Zwiegeſpräch gehalten hatten. Egon nahm kurzen Abſchied von Schilling, ſtieg wieder zu Roß, das ein berittener Knecht am Zügel hielt, und mußte eilen, um den Rathsherren nachzukommen, die ſchon einen Vorſprung vor ihm hatten. Als er wieder bei ihnen war, ſuchte er an Furter's Seite zu kommen und ſprach zu dieſem: Verzeiht, werther Herr, daß ich mich erkühne, Euch etwas zu ſagen, was mich drückt. Es ſcheint mir, als wäre eine Ungerechtigkeit be⸗ gangen worden, und Ihr, die Ihr das Haupt die⸗ ſes Schiedsgerichts waret, und in deſſen Geiſt es handelte, truget durch Eueren Ausſchlag das Meiſte dazu bei. Das ängſtigt mich, der ich Euch ſtets

als ein geheiligtes Sinnbild des Rechts und der 10*